„Wenn ich doch bloss hätte, ja dann würde ich schon…“
Mit Sicherheit haben Sie auch schon mal beobachtet, dass der eine mit viel nichts, und der andere mit wenig viel erreicht hat. Aber warum ist das bloss so? Weil viele Menschen glauben, sie müssten zuerst viel haben, bevor sie etwas geben könnten. An den folgenden Beispielen möchte ich Ihnen zeigen, was damit gemeint ist. Es geht immer auch um das Gesetz von geben und nehmen, oder anders ausgedrückt um säen und ernten – jeder Bauer kennt dieses Gesetz. Er weiss, dass er immer zuerst eine Saat austragen muss, bevor er ernten kann. Danach kommt nicht einfach das Nichtstun, sondern das hegen und pflegen, während die Ernte heranwächst. Es mag sein, dass Sie im Moment keine Ernte in Ihren Händen halten, aber mit Sicherheit halten Sie viele kleine Samenkörner – es können auch ganz unterschiedliche sein – in Ihren Händen. Wichtig ist jetzt nur, was Sie daraus machen. Wenn Sie nun mit dieser kleinen Menge Saatgut umhergehen und sich überall bei anderen Menschen beklagen, wie wenig Sie doch haben, wird Sie das mit Sicherheit nicht weiter bringen. Und vom Mitleid der anderen werden Sie bestimmt auch nicht satt.
Es kann sein, dass Sie der Meinung sind, dass das, was Sie zurzeit in Ihren Händen halten, zuwenig sei oder nicht gut genug sei. Es kann ganz gut sein, dass es zuwenig ist, um sich davon zu ernähren. Dann machen Sie doch einfach eine Saat daraus. Nun kann es auch sein, dass Sie sich sagen, dass Sie jetzt etwas zu essen haben müssen und nicht warten können, bis die neue Ernte herangewachsen ist. Aber genau jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, Ihr Saatgut in fruchtbaren Boden zu geben, damit das heranwachsen kann, was Sie sich wünschen.
Unser Flow-Symbol ist beispielsweise die Sonnenblume. Vor 8 Jahren haben wir die ersten Samenkörner von einer einzelnen Sonnenblume in unseren Händen gehalten. Es war zuwenig, um davon satt zu werden. Wir haben das Wenige an unsere Seminarteilnehmer verteilt und inzwischen wachsen in weiten Teilen dieser Erde jeden Sommer Sonnenblumen, die von der ersten ausgegangen sind. Damals war die Handvoll Kerne zuwenig, um sie als Ernte bezeichnen zu können. Heute bräuchte man schon einen Lastwagen, um all die Körner transportieren zu können – Ernte ist entstanden.
In der heutigen Zeit haben viele Menschen eine Menge, aber sie benutzen es nicht. Sie sind der Meinung, dass es zu wenig sei, oder das, was sie haben, sei nichts wert, oder es würde sich nicht lohnen, damit etwas zu tun, oder es sei ja nichts Besonderes und daher unwichtig. Dabei verhindern einschränkende Glaubensätze, den wahren Wert zu sehen. Es kommt nicht darauf an, ob Sie viel oder wenig von der gleichen Sorte haben, es hängt viel mehr davon ab, was Sie damit tun. Wie das Beispiel mit den Sonnenblumenkernen zeigt, kann aus einem einzelnen Kern das Tausendfache und mehr an Frucht entstehen. Von dieser Ernte können Sie bereits einen schönen Teil verbrauchen und haben immer noch genug, um neue Samenkörner in fruchtbaren Boden zu geben.
Wenn wir aufhören, allen alles recht machen zu wollen und beginnen, uns auf unsere Träume zu konzentrieren, werden uns Dinge gelingen, von denen wir heute noch nicht zu träumen wagen.
Schauen Sie sich Ihre ganz persönlichen Samenkörner (Talente) einmal etwas genauer an, sie mögen klein sein, aber sie sind unglaublich wertvoll, eben voller Wert. Setzen Sie eines davon in fruchtbaren Boden und behandeln Sie es entsprechend mit Wertschätzung und Geduld - so kann eine wirklich reiche Ernte entstehen. Am Feuerlauf- und am Lebensfluss-Seminar lernen Sie solche Samenkörner zu erkennen und wie daraus eine reiche Ernte entstehen kann. Aus Träumen werden starke Visionen geschaffen, die schrittweise in die Realität geholt werden - und das erzeugt die ersehnte Harmonie in Ihrem Leben.